Fleisch in der Ernährung
Zusammensetzung: Fleisch zählt zu den wichtigsten Eiweißlieferanten. Mageres Fleisch besteht z.B. aus 21% Eiweiß, 75 % Wasser und enthält höchstens 2 % Fett. Entsprechend niedrig ist der Energiegehalt von magerem Fleisch
Eiweiß:
Auch Protein genannt, ist der wichtigste Bestandteil unserer Nahrung. Es dient dem Körper zum Aufbau und zur Erhaltung einer jeden Körperzelle. Die Biologische Wertigkeit von Eiweiß gibt an, wie viel Gramm Körpereiweiß aus 100 g Nahrungseiweiß gebildet werden kann. Tierisches Eiweiß hat eine hohe Biologische Wertigkeit, das heißt, es entspricht in seiner Zusammensetzung weitgehend der Zusammensetzung des menschlichen Eiweißes.
Kohlenhydrate:
Der Kohlenhydratgehalt im Fleisch ist sehr gering und liegt meist unter 1%. (Ausnahme: In der Leber kann bis zu 10 % enthalten sein). Kohlenhydrate werden in der Leber und im Muskel als „Energiereserve“ gespeichert. Bei hoher körperlicher Belastung werden diese Depots angezapft.
Fett:
Fett ist Bestandteil der Zellwände und schützt den Körper vor Unterkühlung. Außerdem transportiert es Geschmacksstoffe und die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. In allen tierischen und pflanzlichen Fetten stecken gesättigte, sowie einfach, oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit jeweils lebenswichtigen Funktionen. Die gesättigten Fettsäuren in Butter, Butterschmalz und anderen festen Fetten sind Energiespeicher und Baumaterial. Aus ungesättigten Fettsäuren in Raps- oder Sonnen- blumenöl werden die Zellwände aufgebaut.
Tipp:
Gehen Sie sparsam um mit Fett, mehr als 80 g pro Tag sollten es bei Erwachsenen nicht sein. Passen Sie auf die versteckten Fette auf, z. B. in Fertigprodukten und Süßigkeiten.
Mit fettarmen Varianten von Fleisch, Wurstwaren und Milchprodukten sind Sie auf der sicheren Seite. Beim Geflügel befindet sich der Fettanteil hauptsächlich unter der Haut. Wenn Sie Fett vermeiden wollen, entfernen Sie die Haut dennoch erst nach der Zubereitung. Dadurch bleibt das Fleisch saftig.
Vitamine und Mineralstoffe:
Fleisch enthält vor allem wasserlösliche Vitamine der B-Gruppe (B1, B 2, B 6 und B 12). Vitamin B1 z. B. ist notwendig für den Kohlenhydrat Abbau und ein normales Funktionieren von Nervensystem, Herz und Darm. B 12 ist für Blutbildung und Wachstumsvorgänge erforderlich. In den Innereien sind nennenswerte Mengen an Vitamin A und D enthalten.
Von großer Bedeutung ist Fleisch als Eisenlieferant. Eisen ist für die Bildung von rotem Blut-und Muskelfarbstoff zuständig, und somit unentbehrlich für den Sauerstofftransport im Organismus. Eisenmangel äußert sich durch Blutarmut und Müdigkeit. Je dunkler das Fleisch ist, desto höher ist der Eisengehalt (Kalbfleisch – Schweinefleisch – Rindfleisch).
Kalium: Wichtig für die Regulierung des Wasserhaushaltes und die Muskelkontraktion.
Zink: Wichtig für Abwehrkräfte, Wachstum und Enzymaktivität.
Selen: Schützt die Körperzellen


